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Neues Herbizid Ricebeaux: Was Reisbauern wissen müssen

Neues Herbizid Ricebeaux: Was Reisbauern wissen müssen

Die Firma UPL Sustainable Agri Solutions hat Ricebeaux auf den Markt gebracht, ein neues Herbizid, das speziell für den modernen Reisanbau entwickelt wurde. Während der Reisanbau in Europa unter strengeren EU-Umweltauflagen und dem Druck durch zunehmende Herbizidresistenzen bei Unkräutern steht, ist die Bereitstellung effizienter Pflanzenschutzlösungen von hoher Bedeutung für die Ertragssicherung.

Das Produkt bietet eine breite Wirkung gegen Gräser und breitblättrige Unkräuter, die den Reis in seinem Wachstum hemmen. Für Agronomen liegt der Fokus heute verstärkt auf einem integrierten Pflanzenschutzmanagement, das darauf abzielt, die Wirksamkeit der vorhandenen Wirkstoffe langfristig zu erhalten und gleichzeitig die Vorgaben der EU-„Farm-to-Fork“-Strategie zu erfüllen.

Die Unkrautbekämpfung ist einer der kostenintensivsten Faktoren im Reisanbau. Durch moderne Formulierungstechnologien zielt Ricebeaux darauf ab, die Anwendungseffizienz zu steigern, was potenziell die Anzahl der Überfahrten pro Saison reduzieren kann. Dies bietet Landwirten eine Chance, Betriebskosten wie Dieselverbrauch und Arbeitsstunden zu optimieren.

Trotz der Markteinführung bleibt die regulatorische Einhaltung entscheidend. Europäische Landwirte müssen sicherstellen, dass das Produkt im jeweiligen nationalen Zulassungsverfahren sowie unter den Richtlinien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für den Einsatz auf ihren Flächen zugelassen ist.

Kontext für Landwirte: Aufgrund der zunehmenden Resistenzbildung bei Unkräutern ist die Abhängigkeit von einer einzigen Wirkstoffklasse nicht mehr nachhaltig. Die Integration neuer Präparate in einen durchdachten Rotationsplan ist unerlässlich, um die Produktivität der Felder auf lange Sicht zu erhalten.

— Redaktion agronom.work